5 Säulen für einen umweltbewussten Outdoor-Lifestyle – Teil 2 Konsum

Eigentlich ist es relativ einfach als Outdoorsportler ein bisschen nachhaltiger zu leben. Deshalb stelle ich euch hier in den nächsten Posts meine fünf Säulen für einen umweltbewussten Outdoor-Lifestyle vor. Hier kommt Teil 2 mit Tipps für unseren Konsum. 

Theoretisch, und zwar ganz rein theoretisch, sollten Outdoorsportler eigentlich einen nachhaltigen Lebensstil pflegen. Eigentlich. In der Realität ist es jedoch eher so, dass wir, und da nehme ich mich selbst nicht aus, eher alles dafür tun würden, um unseren geliebten Sport so oft wie möglich ausüben zu können. Dazu gehören stundenlange Fahrten mit dem eigenen Auto auf vollgestopften Straßen, immer das neueste Equipment oder manchmal auch das hippe Superfood vom anderen Ende der Welt. Aber muss das denn sein oder könnten wir auch ein paar Dinge anders machen und trotzdem noch denselben (oder sogar noch mehr) Spaß an unserem Sport haben? Denn eigentlich haben wir doch alle eines gemeinsam: Egal ob wir Skifahren, Mountainbiken, Klettern, Wandern, Tauchen, Surfen oder was sonst noch alles, die Natur ist unser Spielplatz. Ohne sie können wir unseren Sport nicht so ausüben, wie wir es heute tun. Deswegen ist es doch eigentlich auch ganz leicht, der Natur zuliebe ein paar Gewohnheiten zu ändern, oder?

Aus diesem Grund habe ich hier meine ganz persönlichen fünf Säulen für einen umweltbewussten Outdoor-Lifestyle zusammengestellt: Essgewohnheiten, Konsum, Zuhause, Unterwegs, Do good and talk about it.

Weiter geht es mit unserem Konsum. Die Konsum-Gesellschaft ist schließlich auch schon im Outdoorsport angekommen. Um die Umwelt zu schützen, können wir auch hier etwas ändern:

2. Konsum

Kaufen ist nicht immer besser
Ganz ehrlich: Jedes Jahr ein neues Paar Ski, ein neues Bike oder die neueste Ski- und Bikewear muss doch eigentlich nicht sein. Unsere Schränke und Garagen sind voll mit Equipment, doch schauen wir trotzdem jedes Jahr sehnsüchtig auf die neuesten Teile. Man will natürlich auch gut aussehen und so ein neues Trikot mehr im Schrank macht ja auch nicht so viel aus, oder? Naja, leider doch. Vor allem erhöht es den CO2- und Ressourcenverbrauch. Deswegen ist intelligenter Konsum (also, sich in Verzicht zu üben und nachhaltige und fair produzierte Produkte zu kaufen) die beste Lösung. Und es ist doch auch ziemlich cool, wenn man erzählen kann, wo man mit der Jacke oder dem Shirt schon überall war. Auf welchem Berg man gemeinsam gestanden hat oder welche Trails man gerockt hat.

Um uns vor übermäßigem Konsum zu schützen hat Original Unverpackt eine schöne Grafik erstellt. ©Original Unverpackt

Repair, Reuse, Recycle 
Knüpft direkt an den vorigen Punkt an. Das nachhaltigste was wir mit unserer Kleidung machen können, ist sie solange wie möglich zu tragen und wenn es nicht mehr möglich ist, sie anständig zu recyceln. Wenn wir die entstandenen Löcher flicken und nähen verlängern wir nicht nur die Lebensdauer, sondern schenken unseren Lieblingsteilen auch mehr Individualität. Außerdem waschen sich durch viele Waschgänge die Chemikalien vollständig aus.

Ausgedient oder nur auf der Suche nach einem neuen Zuhause?
Wer doch etwas neues „braucht“ kann auch mal Secondhand schauen. In den einschlägigen Webshops, wie KleiderkreiselEbay Kleinanzeigen, Bikemarkt von MTB News oder wie sie sonst alle heißen, gibt es Parts und Klamotten und das deutlich billiger. Kaputt ist dabei gar nichts, es wird schlicht und einfach nicht mehr gebraucht oder gewollt. Zwar nicht aus der aktuellen Kollektion, aber was macht das schon. Meistens findet man auch das was man sucht – oder eine noch viel schönere Alternative und hat die Möglichkeit ihr ein neues Zuhause zu geben.

Nachhaltige Brands kaufen
Und wenn es dann doch etwas ganz neues sein soll, dann kann man darauf achten faire und nachhaltige Brands zu kaufen. Wichtige Label sind dabei: Bluesign und die Fair Wear Foundation. Schließlich haben wir mit jedem gekauften Kleidungsstück und wenn es nur ein simples T-Shirt ist, die Wahl ob und wie wir einen Beitrag zu einer fairen und ökologischen Welt leisten. Welche Brands da Vorreiter sind, lest ihr hier.

Support your local planet
Klar, online einkaufen geht bequem vom Sofa aus, man findet immer was man braucht und es wird bis an die Haustür geliefert. Leider fallen dadurch aber nicht nur die Treibhausgase des Postboten an. Die Mitarbeiter in Versandzentren sind meist schlecht bezahlt und selbst der Online-Handel braucht ein Lager. Meist auf der Grünen Wiese. Das führt zu Flächenverbrauch und zum Aussterben der Innenstädte. Kauft man in kleinen lokalen Boutiquen bleibt die Stadt lebendig und man hat außerdem meist noch eine nette Beratung.

© Pinterest

 

Ich gebe hier keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Wenn ihr selbst noch ein paar Tipps habt, was ihr in eurem eigenen Leben macht, um nachhaltiger unterwegs zu sein, dann freue ich mich über eure Kommentare.

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